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Unter den besten drei

Deutschland liegt im weltweiten Vergleich auf dem dritten Platz bei der Anzahl der Millionär*innen. Insgesamt 1,78 Millionen Menschen verfügten 2025 in der Bundesrepublik über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million Euro, stellte das Beratungsunternehmen Capgemini im Juni dieses Jahres fest. Damit stieg die Zahl in Jahresfrist um 11,1 Prozent. Vor Deutschland liegen lediglich die Vereinigten Staaten von Amerika und Japan. China folgt erst auf Rang vier. Diese vier Länder verfügen damit zusammen über fast zwei Drittel aller Millionär*innen auf der Welt, meldete “ZDF heute” im Juni.

Während die Zahl der Millionär*innen wächst, steigt auch der Anteil der Armen an der Bevölkerung. Laut Zahlen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kletterte deren Anteil von 14,4 Prozent 2010 auf 17,7 Prozent im Jahre 2022. Ein Ende dieser Entwicklung scheint kaum abzusehen.

Tödliche Trendumkehr

Weltweit nimmt die Zahl der durch Landminen Getöteten zu: Wie die „International Campaign to Ban Landmines” (ICBL) unlängst mitteilte seien 2025 mindestens 6.279 Menschen durch Landminen getötet wurden. In zwei Dritteln der Fälle handelt es sich um Zivilist*innen, über die Hälfte sind Kinder, die häufig beim Spielen im Freien die im Boden vergrabenen Sprengkörper aus Versehen zur Explosion bringen.

Die zunehmende Zahl von Todesopfern und schwer Verwundeten ist auch das Ergebnis der geringeren Bereitschaft im Ottawa-Abkommen zur Ächtung von Landminen zu verbleiben. Polen hat erst vor Kurzem angekündigt das Abkommen zu verlassen. Die USA, Russland und China waren dem Abkommen nie beigetreten. Nach dessen Inkrafttreten war die Zahl der Toten durch Landminen gesunken. Nun droht sich der Trend umzukehren.