Kriege, Krisen, Kürzungswahn – wir sagen: Widerstand!
Our event will be held in German; for our English speaking guests, we offer a workshop that will be held entirely in English. If you wish to attend the full event and are in need of translation, please contact us so we can arrange it.
Was? Ein Tag voller Diskussionen über Krisen des Kapitalismus und über eine sozialistische Alternative
Wann? Samstag, 24. Oktober 2026 ab 11 Uhr
Wo? Nadelfabrik Aachen, Reichsweg 30
Es braucht heute Mut, sich die Nachrichten anzuschauen. Während die EU, die NATO und Co. von Frieden sprechen, gibt es immer mehr Krieg. Während die Vermögenden immer mehr Vermögen anhäufen, können sich Familien nicht mehr das Mindeste leisten. Während Merz uns vorwirft, zu wenig zu arbeiten, werden hunderttausende Arbeitsplätze in der Industrie vernichtet. Während der Bundeswehr hunderte von Milliarden Euro zugesteckt werden, wird bei dem Gesundheits- und dem Sozialsystem gekürzt.
Die Welt steht in Flammen und die Zukunft ist düster. Was hat das Feuer entfacht? Was hat unsere Zukunft verdunkelt? Dahinter steht ein kapitalistisches System, das in Wäldern keinen Wert sieht, solange sie nicht verwertet werden. Ein System, das Menschen nur als Treibstoff für Wirtschaftswachstum behandelt. Ein System, das Profit als einzigen Treiber kennt und ihn selbst aus Umweltzerstörung, Krieg und Arbeitsplatzabbau zieht. Der Kapitalismus beweist jeden Tag Milliarden Menschen, dass er keine gerechten Lösungen zu bieten hat – dass er für uns eben nicht funktioniert.
Warum genau kann der Kapitalismus diese Krisen nicht lösen? Wie sieht die sozialistische Alternative aus? Und wie kannst Du dazu beitragen, dass sich etwas ändert? Das und noch viel mehr wollen wir bei unserem Sozialismustag diskutieren.
Komm vorbei, bring Dich ein und werde mit uns aktiv!
Programm
11:00 Uhr ★ Die Welt steht in Flammen – warum scheitern die Löschversuche? Egal wohin man schaut – auf der ganzen Welt gibt es immer mehr Krisen und Katastrophen. Woher kommen sie? In diesem marxistischen Jahresrückblick zeigen wir, wie der Kapitalismus diese Krisen verursacht und unsere Zukunft verspielt.
12:00 Uhr ★ Workshops I
A) Brandmauer? Blockaden? Massenmobilisierung? Wie können wir AfD & Co. besiegen?
B) Ist der Kapitalismus alternativlos? Über Sozialismus, Planwirtschaft und Revolution
C) In English: Why do we have to work so much? A Marxist view on paid and unpaid labour, exploitation and wealth
13:30 Uhr ★ Mittagspause
Während der Pause ab 13:45 Uhr: Werde Sozialist*in! Aufbau, Organisation und Ziele der Sol
14:30 Uhr ★ Workshops II
A) 42 Grad im Juni und die Politik tut nix?! Wie wir den Klimawandel stoppen können
B) Droht Dritter Weltkrieg? Oder: Warum rüstet Deutschland auf?
C) Ausbeutung, Arbeitsplatzvernichtung und Profit: Was ist eine Klassengesellschaft?
16:30 Uhr ★ Merz im Kürzungswahn – wie können wir ihn stoppen? In unserer Abschlussdiskussion sprechen wir über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland. Warum holt schwarz-rot den Kürzungshammer? Wie können wir uns dagegen organisieren? Und wie hängt das mit dem Kampf gegen den Kapitalismus zusammen?
Danach ★ Gemeinsamer Ausklang: Am Abend können wir uns in lockerer Atmosphäre austauschen, vernetzen und chillen.
Kosten, Verpflegung und Barrierefreiheit
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Sozialismustag kostet uns jedoch viel Geld – deshalb bitten wir Dich, nach Deiner Möglichkeit eine Spende beizutragen. Jeder Euro hilft uns, eine laute Alternative zu dem herrschenden kapitalistischen System aufzubauen und solche Events in der Zukunft zu organisieren. Für Verpflegung haben wir gesorgt.
Unser Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Was will die Sol?
Kapitalismus bedeutet Krise, Kriege, Sozialabbau, Umweltzerstörung und Diskriminierung. Dagegen muss massenhafter Widerstand organisiert werden. Dafür sind wir aktiv und bauen eine internationale sozialistische Organisation auf. Unsere Mitglieder kämpfen in Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und der Partei Die Linke. Wir treten für kämpferische und demokratische Gewerkschaften und für den Aufbau einer sozialistischen Arbeiter*innenpartei ein.
Der Kapitalismus ist eine Klassengesellschaft. Die Interessen der Arbeiter*innenklasse und der Kapitalist*innenklasse sind unvereinbar. Deshalb kann dieses System nicht zu einer sozial gerechten Gesellschaft reformiert werden. Im Kampf um Verbesserungen müssen Macht- und Eigentumsverhältnisse grundlegend verändert werden. Für uns bedeutet das, Banken und Konzerne in Gemeineigentum zu überführen und die Gesellschaft demokratisch durch die arbeitende Bevölkerung zu kontrollieren und zu verwalten. Das hat nichts mit den Diktaturen zu tun, in denen nur eine bürokratische Clique das Sagen hatte bzw. hat, wie in der DDR oder in China.
Zum Erreichen dieser Ziele sind wir Teil der weltweiten sozialistischen Organisation Komitee für eine Arbeiter*inneninternationale (Committee for a Workers’ International, CWI). Wir wollen einen weltweiten Aufbau sozialistischer Massenorganisationen, die der Arbeiter*innenklasse helfen können, den Kapitalismus mithilfe von Massenbewegungen abzuschaffen und durch eine sozialistische Demokratie zu ersetzen.
Einige Eindrücke aus dem letzten Jahr:



