Manifest Verlag weiht neuen Buchladen in Kreuzberg ein
“Linke Ideen brauchen Raum”. Unter diesem Motto feierte der Manifest Verlag Anfang Mai gemeinsam mit vielen Unterstützer*innen und Mitgliedern der Sozialistischen Organisation Solidarität (Sol) die Eröffnung seines Büchercafés in der Graefestr. 14 in Kreuzberg.
Dem vorangegangen waren viele Wochen des Renovierens und des Umzugs des Manifest Verlags in die neuen Räumlichkeiten. Neben zwei Räumen voller Bücherregalen mit einer Auswahl an linken Sachbüchern, Biographien unBerliner Manifest Verlags. Doch nicht nur das – darüber hinaus gibt es Sitzplätze im Cafébereich des Buchladens, auf denen man eine Tasse günstigen Kaffee genießen, in aktuellen Zeitungen oder Büchern stöbern und vor allem diskutieren kann.
Denn “Manifest Bücher & Café”, wie der neue Laden heißt, soll nicht einfach nur ein Ort sein, an dem linke Literatur gekauft wird. Hier sollen Alternativen zu Krieg, Krise und Kapitalismus verhandelt und diskutiert werden. Das Café will mit einer Reihe von Veranstaltungen wie den Buchvorstellungen zu “Medienkritik ist links” von Lukas Leisner oder “Naher Osten in Flammen” mit dem Mit-Herausgeber und Sol-Bundessprecher Sascha Staničić eine Einladung an Interessierte aus dem Kiez und der Stadt aussprechen, sich über verschiedene Themen auszutauschen.
Aber auch dabei soll es nicht bleiben, denn wer etwas verändern will, muss sich organisieren. Nach Ladenschluss bietet der Buchladen Raum für Treffen, zum Beispiel für die Basisgruppe “Linksjugend für Sozialismus Kreuzkölln” oder die neu gegründete Kreuzberger Ortsgruppe der Sol. Diese treffen sich jeweils mittwochs ab 18.30 Uhr und donnerstags ab 18.30 Uhr in den Räumen des Büchercafés. Vor allem für die Sol, zu der Verlag und Laden gehören, soll der Ort ein Anlaufpunkt für Mitglieder und Unterstützer*innen und ein Raum sein, an dem eigene Publikationen wie die Monatszeitung “Solidarität” oder das Magazin “sozialismus heute” sowie Bücher und Broschüren sichtbar sind.
Fotos der Eröffnungsveranstaltungen (von Oliver Zech und Benjamin Kühne):







