Kandidatur von Chiara Stenger für den Parteivorstand
Im Folgenden spiegeln wir die Kandidatur unserer Genossin Chiara Stenger, die beim kommenden Bundesparteitag der Linken in Potsdam für den Parteivorstand kandidiert.
Liebe Genoss*innen, ich bin Chiara, 28, revolutionäre Marxistin, seit 2021 Mitglied der Linken, aktiv in der Linksjugend Berlin und der Sozialistischen Organisation Solidarität und Mitglied in der AKL und der GEW. Der Kapitalismus bietet jungen Menschen keine Zukunft. Viele, die das erkannt haben, kamen letztes Jahr in unsere Partei. Doch wir müssen noch mehr von ihnen erreichen! Wir stehen vor großen Aufgaben, aber auch vor großen Chancen. Ich möchte mich im Parteivorstand dafür einsetzen, dass wir die Selbstorganisation von Arbeiterinnen und Jugendlichen fördern und Kämpfe zum Erfolg bringen. Ich möchte, dass wir Klassenkampfpartei werden und Massen organisieren. Wir stehen vor der Aufgabe, die Angriffe der Regierung konsequent zurückzuschlagen und Militarisierung und Kriegsertüchtigung ein Ende zu bereiten.
Unsere Verbündeten sind dabei weder Union noch SPD, Grüne oder andere prokapitalistische Parteien. Ich bin gegen Koalitionen mit diesen Kräften. Unsere Bündnispartner*innen sind Jugendliche, Lohnabhängige, Gewerkschaften, Bewegungen.
Anpassung an SPD und Grüne hat uns in die letzte Krise geführt und die AfD gestärkt. Parlamente sollten wir als Bühne für Kämpfe nutzen. Wirkliche Veränderungen erkämpfen wir jedoch in den Betrieben und auf der Straße! Organisierende Klassenpartei heißt Bewegung nicht nur mitmachen, sondern Initiativen zu setzen,
wie „Es reicht!“, Kämpfe zu verbinden und eine sozialistische Perspektive einbringen – sei es bei Sozialprotesten, Schulstreiks gegen die Wehrpflicht oder Kämpfen gegen Unterdrückung.
Ich stehe für sozialistischen Feminismus, Klassenstandpunkt, Internationalismus, Palästinasolidarität, gegen alle Kürzungen und „Kleineres-Übel-Logik“, Aufrüstung, Waffenlieferungen und die neoliberale, undemokratische EU!
Bei allem Übel, was tagtäglich auf dieser Welt passiert, will ich Optimismus und unser Ziel nie aus den Augen verlieren: ein gutes Leben für alle durch die Überwindung des Kapitalismus und eine sozialistische Demokratie!